Baby- und Kinderosteopathie

 

Die Osteopathie für Säuglinge und Kinder ist eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie.

 

Osteopathie findet in der Regel auch ohne Worte störende Veränderungen. Gerade für Säuglinge und Kinder ist Osteopathie eine angenehme, einfühlsame und sanfte Therapie, diese Störungen zu korrigieren und aufzulösen.

 

Säuglinge und Kinder reagieren in der Regel sehr gut und schnell auf eine osteopathische Behandlung, so dass oftmals wenige Behandlungen ausreichen.

 

Gern begleite ich auch die werdende Mutter während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt.

 

Vom Säugling, über das Klein- bis hin zum Schulkind kann es aus meiner Erfahrung die unterschiedlichsten Einsatzbereiche für eine osteopathische Behandlung geben, so z.B.:

  • Schluck- und Saugstörungen
  • Verdauungsstörungen, Koliken
  • "Schrei- und Spuckkinder"
  • Anpassungs- und Regulationsstörungen
  • Schlafstörungen, Unruhe
  • Schädelasymmetrien
  • funktionelle Veränderungen der Wirbelsäule, Skoliose
  • Kieferfehlstellungen
  • Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit
  • Entwicklungsstörungen im motorischen und sprachlichen Bereich
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Wachstumsschmerzen

etc…

 

Alle "Einsatzbereiche" der Kinderosteopathie sind meine Erfahrungen bzw. Erfahrungen und Beobachtungen anderer Osteopathen ohne Anspruch auf wissenschaftliche Anerkennung. Wie die Osteopathie generell, so ist auch die Kinderosteopathie in Deutschland (anders als z.B. in den USA) noch nicht von der evidenzbasierten Medizin (Schulmedizin) anerkannt, da sie noch nicht hinreichend bezüglich Wirkung und Wirksamkeit durch valide wissenschaftliche Studien bewiesen ist.

Seit einigen Jahren kann die Osteopathie in Deutschland in anerkannten Studiengängen mit Bachelor oder Master-Abschluss studiert werden, in denen nun auch wissenschaftliche Studien verfasst werden.

 


Behandlungsablauf

 

Planen Sie für die Erstsitzung 30 - 60 Minuten ein,

für Folgesitzungen 30 Minuten.

 

Ihr Kind sollte keine Schmerzmittel vor der Behandlung einnehmen. Dies kann dazu führen, dass sich schmerzauslösende Körperstrukturen nicht sicher auffinden lassen. Falls Röntgenaufnahmen, Befundberichte oder Laborwerte vorliegen, bringen Sie diese zur Erstsitzung mit. Sollten Ihr Kind Medikamente einnehmen, bringen Sie diese oder eine Auflistung ebenfalls mit. Für die Behandlung ist keine ärztliche Verordnung oder ein Rezept erforderlich. Jedoch wird seitens einiger Krankenversicherungen zur anteiligen Übernahme der Kosten ein ärztliches Empfehlungsschreiben für Osteopathie verlangt. Informieren Sie sich diesbezüglich vorab bei Ihrer Krankenversicherung.

 

Wie viel Behandlungen notwendig sind, kann man nicht vorhersagen. Dies hängt von der Art der Beschwerden, vom Zeitraum des Bestehens, vom Alter, vom Reaktionsvermögen, etc. ab.

 

Falls mehrere Behandlung notwendig sind, erfolgen diese in der Regel in einem Abstand von 1 bis 2 Wochen, später auch bis zu 4 Wochen.